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Mein Examensbegleiter

Dass Studierende in der Examensvorbereitung vor allem kopieren, lesen und lernen, ist wohl nicht wirklich etwas neues. Da es für mich jetzt langsam aufs Examen zugeht, stand ich vor einer Frage, die sich im Fach Theologie vermutlich nur die wenigsten stellen: Soll ich viel Geld in tausende Kopien, Lernkarten und Zettelkästen stecken, oder das gleiche Geld in ein Tablet anlegen und das ganze digital versuchen? Wer mich kennt, kann es ahnen – ich habe mich für letzteres entschieden und lasse ich damit auf ein Experiment ein. Ich mache mich nicht nur abhängig von Soft- und Hardware, sondern begebe ich mich auch in eine wunderbare Welt mit Suchfunktion.

Ich habe mich für das recht erschwingliche Archos 80 G9 entschieden (mit dem ich schon lange geliebäugelt habe), das mit seinem 4:3-Display Din A5 fast in Originalgröße darstellen kann. Darüber hinaus verfügt es über USB-Anschluss an dem auch USB-Sticks arbeiten, einen zügigen Zweikern-Prozessor und (für die Pausen) über einen Mini-HDMI-Anschluß. Darüber hinaus lässt sich mittels eines speziellen UMTS-Sticks auch mobiles Internet auf das Tablet bringen. Diese Option bleibt für mich erst einmal ungenutzt, der Hauptzweck meines G9s soll ja die Lernerei und Leserei sein. Nicht unerwähnt sollte die Tatsache bleiben, dass Archos seine Geräte nicht hermetisch abriegelt und es in Zukunft durchaus vorkommen kann, dass auf meinem G9 nicht mehr (nur) Android laufen wird. Danke Archos für eure wenigstens halbwegs offene Hardware!

Archos 80 G9

Das Archos 80 G9 mit dem Biblical Hebrew Vocabulary

Schon vor dem Bestellen galt es zu überprüfen, ob sich überhaupt geeignete Apps in den App-Stores finden ließen. Ganze drei Vokabeltrainer zum Hebräisch lernen wurden angeboten, diverse Lernkarten-Apps und zahlreiche PDF-Betrachter warten noch auf den Tauglichkeitstest.

Meinen Lieblings-Vokabeltrainer für Hebräisch habe ich schon gefunden: Biblical Hebrew Vocabulary bietet zwei Vokabelkarteien zur Auswahl, von denen eine die 600 häufigsten Wörter im Alten Testament zum Lernen anbietet. Darüber hinaus kann man nicht gewusste Vokabeln zu einer sogenannten Review-Liste hinzufügen. Leider bietet die App nicht die zahlreichen Möglichkeiten „normaler“ Lernkarten-Apps (verschiedene Lernstufen, neue Karteien anlegen, etc.) und bietet bei den Formen der einzelnen Vokabeln manche Überraschung, aber ich habe mich trotzdem in die Einfachheit der Darstellung verliebt. Ohne Schnickschnack bleibt halt mehr Hirnschmalz für die Vokabel. 😉

Meine Bedenken gegen das Lesen auf dem Bildschirm zerstreuten sich schnell. Natürlich ist es etwas anderes, als ein Buch in der Hand zu haben, aber gegen einen Stapel kopierte Seiten kommt das Tablet alle mal an. Die matte Displayschutzfolie ist sicher nicht ganz unschuldig daran. Was ich zum Lesen (und Textmarkern) für eine App benutze, könnt ihr beim nächsten Mal lesen.

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