erlöst – vergnügt – befreit             mal kritisch – mal blauäugig – mal vergeekt

#Relicamp12

Kleiner Einblick ins Relicamp (Foto: @bcgie)

Kleiner Einblick ins Relicamp (Foto: @bcgie)

Nachdem ich gestern schon für das „Evangelisch in Lippe“-Blog berichtet habe, kommt nun ein etwas persönlicherer Bericht, der auch nicht mehr erklärt, was ein Twittergottesdienst ist.
Das Relicamp 2012, aus der Zusammenlegung von Barcamp Kirche 2.0 und Relicamp hervorgegangen, war einfach schön. Die Atmosphäre stimmte, die Teilnehmer waren super, das Essen lecker und die Location war einfach ideal (sieht man mal vom nachmittags ausgeschalteten Internet ab).
Gestartet wurde ganz untypisch mit einer Keynote, die man sich meiner Meinung nach hätte schenken können. Für mich gab es wenig (eigentlich nichts) Neues und es ging auch vielen anderen Barcampern so.
Mit einiger Verspätung ging es dann endlich mit dem „richtigen“ Barcamp los. Besonders gut fand ich den Erfahrungsbericht von Alexander Ebel, der die Social Media-Strategie der Pfälzischen Landeskirche vorstellte. Besonders eindrücklich fand ich, dass die Strukturen bewusst flach und klein gehalten werden und dass die Social Media-Treibenden eine recht große Freiheit haben auch Kritik zu äußern. Wie erwartet ist der Spagat zwischen institutionell gewolltem und doch inoffiziellen Äußerungen im Rahmen des Blogs, auf Twitter und Facebook. Auch den Ansatz der Service-Blogposts fand ich gut.
Da ich mich leider nicht zweiteilen kann, konnte ich nicht in die parallel und danach stattfindende Sessions zu rpi-virtuell und dir Social Media-Strategie der Diözese Linz gehen, da ich die Offene Bibel vorstellen durfte. Mein Eindruck war, dass die Anwesenden recht beeindruckt waren und es könnte durchaus sein, dass in nächster Zeit eine neue Kooperation geschmiedet wird.
Wen der erste Tag noch nicht geflasht haben sollte, der kam spätestens am zweiten Tag voll auf seine Kosten. Ein wilder Mix aus Technik, Theorie und Praxis ludt zum Diskutieren, Lernen und Mitdenken ein. Genial waren die Sessions zum Überallinternet und mobilem Webdesign von @maerys bzw. Tomatedesign.

Weiter ging es mit einer ausführlichen Diskussion um Sinn und Unsinn von Social Media Guidelines. In der Session danach entstand nach und nach die Aktion 70Prozent, in der es darum geht, sein Christsein selbstbewusst auch ins Netz zu tragen, wo sich Kritiker oft besonders laut äußern.
Danach war ich schon wieder dran, diesmal mit der Vorstellung von Friendica. Da ich mich hier schon öfters (klick, klick) zu Friendica geäußert habe, weise ich euch nur auf den Folgeartikel von @ralpe hin, in dem ihr auch meine Slides findet.

Die Stimmung nach dem offiziellen Ende war einfach toll, zusammen Pizza bestellen, weiterdenken und ein bisschen Fussball gucken. In einer Nachtschicht ging es dann wieder um die 70Prozent, wo @maerys in beeindruckender Zeit eine Website inklusive Logo aus dem Ärmel zauberte. Durch das fehlende Internet vor Ort wurde die Planung schließlich in die Hotels verlegt, wo wir dezentral mit schnellem Internet und Etherpad weiterarbeiten konnten.

Der Sonntag stand ganz unter den Eindrücken aus dem Twittergottesdienst und 70Prozent. So kam es dann auch, dass die Letzte Session eher eine Klüngelkiste mit vielen Einzelthemen war, als eine intensive Arbeit an einem Thema und damit ein wirklich gelungener Abschluss.

Trotz der wohl etwas seltsam gelaufenen Vorbereitung wird das Relicamp als eines der Highlights in mein Jahr 2012 eingehen (es steht ja noch ein anderes noch größeres aus;-)). Ich hoffe, dass es nächstes Jahr wieder ein Relicamp gibt und wieder ein paar mehr Leute kommen. Zuletzt, wie bei jedem Barcamp, möchte ich mich noch herzlich bei den Veranstaltern und Sponsoren bedanken. Ein dickes Dankeschön geht natürlich auch an die Friedensgemeinde für die Räumlichkeiten, die freundliche Aufnahme und die Möglichkeit einen gemeinsamen Twittergottesdienst zu feiern!!

Links: Mitschriften + Slides, Zeitpläne und Link

Weitere Blogeinträge:

…to be continued

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Kommentare zu: "#Relicamp12" (4)

  1. […] war Relicamp in Frankfurt. Ich war nicht dort (mal wieder), aber Wolfgang hat da zum Beispiel drüber geschrieben (viele andere auch) und weiteres verlinkt. Teilen Sie dies […]

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