erlöst – vergnügt – befreit             mal kritisch – mal blauäugig – mal vergeekt

Vortrags-Overkill

Was für ein Wochenende, das Barcamp OWL und das LUKi-Treffen waren nur zwei der Termine, die ich zur Auswahl hatte. Glücklicherweise startete das Barcamp schon Freitag früh, sodass ich wenigstens die ersten zwei Sessions mitnehmen konnte. Schon beim Frühstück wurde ich herzlich von einigen bekannten Gesichtern begrüßt, in der Vorstellungsrunde lernte ich dann viele neue Gesichter kennen. Es ist immer wieder schön, die Leute die man von Twitter oder G+ kennt, auch mal in natura zu sehen.
Die erste Session drehte sich um Social SEO von Thomas Kilian (Agenturleiter Thoxan). Die sicherlich wichtigste These zur Suchmaschinenoptimierung kam erstmal wenig überraschend: „Drei Dinge sind wichtig: Guter Content, guter Content und guter Content!“ Aber es ist natürlich wichtig, sich das immer wieder bewusst zu machen. Das Hauptaugenmerk der Session lag aber auf dem sozialen Aspekt von SEO, der einerseits jetzt schon durch Nutzung von Kontakten (auch über Dritte) zum Tragen kommt, andererseits in Zukunft verstärkt durch G+ und entsprechende Empfehlungen wichtig wird. Interessant ist der (mögliche?/ zwingende?) Zusammenhang vom Ranking einer Seite und der Einbindung von +1-Buttons. Für im Thema etwas Unbedarftere dürfte auch überraschend erscheinen, dass Google schon jetzt personalisierte Suchergebnisse ausgibt, egal ob man sich mit einem Google-Konto eingeloggt hat, oder nicht.
Die zweite von mir besuchte Session drehte sich um Kundenzufriedenheit und Flinc (eine Mitfahrzentrale, die auf Kurzstrecken und On-the-Fly-Mitfahren spezialisiert ist). Hier gab es viel über den Umgang mit Kunden und Mitbewerbern zu Erfahren.
Leider musste ich vor Ende der Session aufbrechen und noch rechtzeitig zum LUKi-Treffen zu kommen. Mein Fazit der Sessions ist auf jeden Fall eins: Die Offene Bibel muss sozialer werden, erste Ideen sind Socialbuttons (ich denke da an das 2-Click-System von Heise) und ein einfaches Feedbacksystem für Besucher.

Nach einer nicht enden wollenden Bahnfahrt (oder vielmehr dem Warten auf diverse Bahnen) kam ich dank eines sehr freundlichen Bahnmitarbeiters doch noch in Bad Hersfeld an. Da es einen ausführlichen Bericht auf der LUKi-Website gibt, will ich hier nur die wichtigsten Punkte für mich heraus greifen. Mich hat besonders der Vortrag zu SugarCRM im Gemeindeeinsatz beeindruckt, zumal mir Georg ein wenig später auch noch die Einbindung in KMUX gezeigt hat. Einfach genial!
Das HappyHacking an meinem alten Laptop hat natürlich auch viel Spass gemacht. Nachdem Peter und ich ihn per PXE mit Ubuntu bespielt hatten, habe ich ihn zu Hause in einen Ein-Tasten-Präsentations-PC verwandelt. Seinen ersten Einsatz wird er im Reformationsgarten in Gütersloh haben, wo er durch einen Tastendruck startet und automatisch anfängt eine Präsentation zur Offenen Bibel zu zeigen und auf einen zweiten Druck auf die selbe Taste wieder herunter fährt. (Es lebe Linux!)

Das nächste LUKi-Treffen wird in Pirmasens im Gemeindehaus Johanneskirche vom 19. bis 21. Oktober 2012 stattfinden. Herzliche Einladung an alle Linux/OpenSource-Interessierten, die etwas mit Kirche zu tun haben. Es wird tolle Vorträge geben und wir werden uns mit OpenSource-SocialMedia beschäftigen.

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Kommentare zu: "Vortrags-Overkill" (1)

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